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Artikel in der Hallo Leipzig

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Artikel in der Hallo Leipzig

Beitragvon Admin » 20. Mai 2009, 09:34

Noch zwei Jahre Idylle im Wolfswinkel
Begleitmaßnahmen für City-Tunnelbau vorgestellt

Die "Netzergänzenden Maßnahmen" im Leipziger Südraum der Deutschen Bahn zur Ertüchtigung der Zufahrtstrecken für den Leipziger City-Tunnel sorgen bei den Anwohnern zunehmend für Kritik. Stefan Ebersbach, Projektsteuerer der DB ProjektBau GmbH, erläuterte am Mittwochabend im Markkleeberger Rudolf-Hildebrandt-Gymnasium die wesentlichen Bahninvestitionen. "Das Eisenbahnbundesamt muss bei den insgesamt 160 Millionen Euro Investitionen stärker denn je die vom Bundesverwaltungsgericht im Juni 2008 strenger denn je definierten aktiven Schallschutzmaßnahmen berücksichtigen", warb er vor rund 100 Zuhörern um Verständnis für die Bahn-Position. Die zweigleisige Gaschwitzer Strecke werde für Höchstgeschwindigkeiten von 160 und 120 km/h ausgebaut (derzeit 120/80 km/h) und das Gleisbett dafür im großen Stil mit Schallschutz förderlichen Unterbauten und Materialien erneuert. Die wesentliche Begleitmaßnahme: Im Bereich der Gaschwitzer Strecke installiert die Bahn im Bauzeitraum 2011 bis 2014 Schallschutzwände mit ab der Gleisoberkante abgestuften Höhen von drei bis vier Metern. Wegen prinzipieller Er-schütterungsgefahr bei Gebäuden mit Holzbalkendecken stünden 88 Häuser in unmittelbarer Bahnsteckennähe unter besonderer Beobachtung. "Wir gehen davon aus, dass es von vornherein keine statischen Verschlechterungen gibt. Sichernde Maßnahmen werden auf jeden Fall nur bei messbaren Verschlechterungen eingeleitet", fuhr Ebersbach fort. Besonderen Unmut äußerten Anwohner aus dem Markkleeberger Wohngebiet Wolfswinkel am Equipagenweg, dass die seit Jahren nur als Güterzug-Aus- weichstrecke genutzte westliche Bahnquerung Leipzigs (Waldbahn) im Zuge der vermutlich vierjährigen Baumaßnahmen den kompletten Personen- und Güterzugverkehr vom/zum Süden ohne umfangreichen Schallschutz aufnehmen soll. Die Strecke ist laut Bahnangaben niemals stillgelegt worden und für Ge-schwindigkeiten von bis zu 80 km/h ausgelegt. Nach Plänen der DB ProjektBau soll die Waldbahn lediglich im Bereich Zöbigker Straße Schallschutzwände erhalten.
"Es geht nicht, dass Sie diese Nebenstrecke als komplette Ausweichstrecke ohne genügenden Schallschutz planen", ereiferte sich ein Anwohner gegenüber dem DB-Projektsteuerer. Sein Nachbar Fritz Behnke wandte sich direkt an Oberbürgermeister (OBM) und Abendmoderator Dr. Bernd Klose: "Ich fordere Sie, mit ins Boot zu steigen, um die Nutzung der Waldbahn zu verhindern." Der OBM retourkutschierte, dass die Stadt Markkleeberg die Waldbahn-Nutzung derzeit juristisch prüfe. "Der Bestandschutz der Deutschen Bahn für diese Strecke scheint jedoch eine große Hürde zu sein." Parallel zum Schallschutzgutachten der Bahn für alle betreffenden Südraumstrecken hat die Stadt Markkleeberg ein eigenes Gutachten in Auftrag gegeben, dessen Ergebnisse ab 27. Mai vorliegen und anschließend für die Bürgerinnen und Bürger einzusehen sind. Ein Vertreter der Zöbigker Bürgerinitiative gegen die 1. Planänderung der "Netzergänzenden Maßnahmen" beschwerte sich bei Stefan Ebersbach über die restriktive Informationspolitik der Deutschen Bahn: "Wie sollen wir 2.400 betroffene Anwohner auf dem laufenden halten, wenn uns kein Datenträger zur Verfügung gestellt wird? Selbst der Ökolöwe erhält keine Daten. Die ausgelegten Papierunterlagen sind kaum zu durchblicken." Laut Ebersbach dürfe die Bahn rechtlich keine digitalen Materialien heraus geben, habe allerdings nun im nachhinein einen Leitfaden zum besseren Verständnis für die Papierunterlagen an den Einsichtstellen Markkleeberger Rathaus und Landesdirektion Leipzig beigefügt. Inklusive 14-tägiger Nachmeldefrist könnten die Bürgerinnen noch bis 2. Juni ihre Einwände gegen die 1. Planänderung schriftlich gelten machen. "Ich fordere Sie nachhaltig auf, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen", gab OBM Klose den Anwesenden nach zweieinhalbstündigen intensiven, aber fair vorgetragenen Dissonanzen zwischen Bahn und Publikum mit nach Hause.

Text: AK

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