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LVZ vom 08.05.2009

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LVZ vom 08.05.2009

Beitragvon Admin » 14. Mai 2009, 00:05

Bestandsschutz kontra Lärmschutz

Markkleeberg. Die Bauvorhaben der Deutschen Bahn (DB) im Zuge des City-Tunnels erhitzen die Gemüter. Zu einer Informationsveranstaltung zum laufenden Planfeststellungsverfahren kamen am Mittwochabend mehr als 100 Interessierte ins Markkleeberger Rudolf-Hildebrand-Gymnasium. „Welchen Lärmpegel erzeugen Güterzüge? Warum werden die Schutzwände auf vier Meter erhöht? Können leisere SBahnen eingesetzt werden? Für welche Kapazität ist der Schallschutz ausgelegt? Was wird gegen Erschütterungen getan? Wer hat den Haltepunkt Nord bestellt?“ – Stefan Ebersbach, Ingenieur der DB Projektbau GmbH, hatte keinen leichten Job. Eigentlich wollte der Planer Tipps und Lesehilfen zur ersten Änderung des Planfeststellungsverfahrens „City-Tunnel Leipzig, netzergänzende Maßnahmen im Abschnitt Engelsdorf-Gaschwitz“ – dem so genannten Blaudruck geben – und geriet unversehens auf die Anklagebank. „Wir befinden uns nicht im Anhörungsverfahren. Das leitet die Landesdirektion Leipzig als verfahrensführende Behörde“, betonte Oberbürgermeister Bernd Klose. Dennoch, das Thema hat für die Anwohner höchste Brisanz. Und bei weitem nicht nur die Änderungen gegenüber der Auslage vom Sommer 2008. Denn die umfassen im wesentlichen drei Punkte: Den Brückenumbau in der Zöbigkerstraße mit der Reduzierung der Gleise, wobei einer der künftig vier Schienenstränge zumindest bis 2020 der Waldbahn vorbehalten bleibt. Des Weiteren ist nun die Erneuerung des gesamten Bahndammes vorgesehen. Bislang war dies lediglich für das auf 160 Stundenkilometer ausgelegte ICE-Gleis angedacht. Ziel: Die Verstärkung des Bauwerks um Erschütterungen zu reduzieren. Allerdings sei deren Vermeidung technisch sehr schwierig, so Ebersbach. Als er Hauseigentümern mit Holzbalkendecken das Einziehen von Stahlträgern empfahl, wurde mancher im Saal unruhig. Schließlich ging er auf die Änderungen der schalltechnischen Untersuchung ein, die aufgrund einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes auf einigen Abschnitten vier Meter hohe Lärmschutzwände vorschreibt. „Nach der Überarbeitung wird es zudem fast flächendeckend ein besonders überwachtes Gleis geben“, erklärte Ebersbach. Darunter sei eine engmaschige Kontrolle der Gleisanlage zu verstehen, um unnötige Lärmquellen zu vermeiden. Bei etlichen Fragen musste der Projektplaner passen. Da hätte ein Fachmann der DB Netz ins Podium gehört. Zum Beispiel beim Thema Waldbahn: „Können Sie uns erklären, wie wir bei dem Lärm während der Umleitungsphase leben sollen?“, wollte ein Anwohner des Wolfswinkels wissen. CDU-Stadtrat Andreas Hesse forderte wie viele Schallschutz für die Ausweichtrasse. „Solange eine Gleisanlage baulich nicht verändert wird, existiert Bestandsschutz. Da die Waldbahn nur im Ortsteil Großstädteln im Brückenbereich verändert wird, sind auch nur dort Schallschutzmaßnahmen vorgesehen. Mehr kann ich dazu nicht sagen“, antwortete Ebersbach. Rathauschef Klose forderte die Anwesenden auf: „Machen Sie Ihre Betroffenheit per Einwendung bis zum 2. Juni deutlich. Die Stadt und die Wohnungsbaugesellschaft werden dies auch tun.“ Er habe bereits ein Ingenieurbüro mit einem Gutachten beauftragt. „Damit wir juristisch auf der sicheren Seite sind“, fügte er hinzu. Wie berichtet, sehe die Verwaltung am liebsten eine Stilllegung der Waldbahntrasse. „Trotz Umbaus der Übergänge Equipagenweg und Rathausstraße“, so Klose. Letzteres verkündete er erstmals öffentlich. Jürgen Mannewitz von der Händlerinitiative Rathausstraße machte erneut auf die existenzbedrohenden Folgen einer monatelangen Brückensperrung aufmerksam. „Derzeit wird ohnehin diskutiert, die Bauzeit zu straffen“, verriet Ebersbach. Außerdem soll ein Umleitungsplan für den privaten Verkehr erarbeitet werden. „Aber bitte mit uns“, so Klose. Ulrike Witt

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